Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

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Borcas
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von Borcas »

tabsi hat geschrieben:Definiere ".....sarbeit" !
Ich empfinde das Unterrichten von Kindern und jungen Heranwachsenden nicht als ".....sarbeit" !

tabsi
Schätzt du mich so ein? (Nur mal so gefragt...)

Darum ging es nicht. Aber ich weiß, wie schon jetzt Kollegen, die A12 bekommen und "freiwillig" GtB unterrichten ab und an der Meinung sind, sie wüssten besser, was in den Fächern zu tun sei. Und die lassen einen das dann auch ganz gut spüren,... Habe ich zumindest schon erlebt. Natürlich verkaufe ich mich in so einer Situation nicht unter wert, nicht dass da Missverständnisse aufkommen. Aber es sind keine angenehmen Situationen, wenn jemand allein aufgrund seiner höheren Besoldungsstufe an der Kompetenz des Gegenübers zweifelt.

Wenn künftig also A12-Kollegen an den Unis in den Fächern ausgebildet werden, sehe ich es bald kommen, dass wir FL auf Abschlussklassen verzichten müssen, weil das ja die "studierten" übernehmen. Dass wir von Schule zu Schule gondeln, weil ja ein Kollege da ist, der dort seine Stammschule hat, wo wir eingesetzt sind und dort den Großteil des Unterrichts abdecken darf. Dass wir in der 5., 6. und 7. rumkrebsen und Grundlagen dafür schaffen, dass sich später jemand mit "seinen" tollen 8.- und 9.-Klässern präsentieren kann, und, und, und... Das verstehe ich unter ".....sarbeit". Und wenn du gelesen hättest, was ich oben geschrieben habe
(Dann sind wir ganz schnell dort angekommen, dass wir doofen Fachlehrer nur noch die ".....sarbeit" machen dürfen)
, hättest du auch verstanden, dass es um "Wenn diese Situation eintritt" und nicht um "Wir haben die Situation jetzt" ging.

Grüßle
http://www.borcas.de <-- Fachlehrerinfos und mehr
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meisdaa
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von meisdaa »

Ich möchte doch in dieser Diskussion mal daran erinnern, dass wir einen Job haben, um welchen uns nicht wenige beneiden: Per mittlere Reife A11 zu erreichen ist doch mal erwähnenswert - oder.

Dass die Situation hier und da suboptimal ist, sehen wir alle. Aber fragt doch bitte einmal irgend jemanden in eurer Schule, der himmelhochjauchzend verzückt in die Lüfte springt, weil alles so toll ist - ihr werdet keinen finden.

Ich brauche mir keinen Kopf über einen möglichen Konkurs des Kultusministeriums machen, bekomme regelmäßig Geld überwiesen, habe ausreichend Freizeit und manchmal treffe ich auch auf Kinder, denen es tatsächlich Spaß bereitet hat, das eine oder andere gelernt zu haben.

Das sind Augenblicke, die ich, wie einen wunderbaren Duft, in einem Flacon konservieren möchte, um mich später daran zu erinnern.

Die Idee "Schule" ist und bleibt perfekt. Was daraus wird, hängt von den Menschen ab, die darin arbeiten, also uns.
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horsti
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von horsti »

Liebste Kollegen und Kolleginnen,

bitte jammert doch nicht.

Hier die Situation in Niedersachsen: Die Fachlehrerausbildung für den kaufmännischen Bereich wurde schon vor vielen Jahren eingestellt. Ich selbst arbeite seit 1974 an einer berufsbildenden Schule und bin eine der letzten Fachlehrerinnen - übrigens Besoldungsgruppe A10 - mehr geht hier nicht! Damit die Arbeit weitergeht, dürfen wir für diese tolle Bezahlung auch noch die Theorielehrer (A13 bzw. A14) einarbeiten. Diese übernehmen dann als angelernte Textverarbeitungslehrkräfte mit z. T. katastrophalen eigenen Tastschreibleistungen unsere Arbeit. Soviel nur zum Thema "Sparen".

Ihr müsst mich jetzt nicht bedauern; ich habe mich mit der Situation abgefunden. Ist eben höhere Politik. ;D

Liebe Grüße

Jutta
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tabsi
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von tabsi »

danke für deinen Beitrag, liebe Jutta.
Du schreibst von kaufmännischen Fachlehrern. Gibt es dann bei euch noch gewerbliche Fachlehrer?

Würde mich sowieso mal interessieren, wie das in anderen Bundesländern an Grund- und Hauptschulen läuft. Dort gibt es ja auch keine FachlehrerInnen. Gibt es dort dann auch keine praktischen Fächer?


@meisdaa:
Dein zuckendes Auge irritiert mich ein bisschen ;)
Aber das, was du über das Kultusministerium geschrieben hast, hat mir gefallen...
Nur, Fakt ist, und das weiß ja jeder, dass die angehalten sind, einzusparen, wo es nur geht. Und es tun mir einfach nur die jungen FachlehrerInnen leid, die in die Arbeitslosigkeit ausgebildet werden. Gilt halt hauptsächlich für die Fachlehrerinnen EG. Die stehn dann auf der Straße und um die kümmert sich kein Kultusministerium.

tabsi
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meisdaa
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von meisdaa »

Gilt halt hauptsächlich für die Fachlehrerinnen EG. Die stehn dann auf der Straße und um die kümmert sich kein Kultusministerium.
Leider ist es doch so, dass Fachlehrerinnen EG - ehemals HH - in den vergangenen Jahren völlig unkontrolliert "produziert" worden sind. D. h., keinerlei Aufnahmebeschränkung seitens der verantwortlichen Staatsinstitute, völlig anders als in Augsburg oder Bayreuth in der m/t-Fachlehrerausbildung. In Bayreuth werden 45 Studierende/Jahr aufgenommen.

Verantwortlich für diese "Überproduktion" war das massive Engagement einzelner Lobbyisten aus der EG-Szene, die beste Verbindungen in das KM hatten, Namen nenne ich mal keine. Insider wissen, wen ich meine.

Das hatte u. a. zur Folge, dass Fachlehrerinnen EG nun auch in die 5./6. Jhgst. der HS eingebauten werden mussten, weil man einfach nicht mehr wusste, wohin mit all den hübschen Damen. Die nächste Stufe war dann, dass Fachlehrerinnen EG in 14-tägigen Kursen zu TV-Spezialistinnen ausgebildet wurden. Auch diese Situation hat unmittelbar mit der Fachlehrerinnen-EG-Schwämme zu tun.

Jetzt ist selbst das KM aufgewacht und hat diesem Treiben ein Ende bereitet. Die Folgen jedoch wirken noch lange: arbeitslose Fachlehrerinnen EG, wohin das Auge blickt.

Unverantwortlich, jedoch hausgemacht- sorry.

Und mein Avatar habe ich für dich auch geändert.
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horsti
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von horsti »

Hallo tabsi,

ja, gewerbliche Fachlehrer gibt es auch und die werden auch weiterhin ausgebildet. An meiner Schule gibt es Fachlehrer für Körperpflege, Gesundheit, Hauswirtschaft, Farb- und Raumgestaltung, Metall, Elektro und Holz. Wir Fachlehrer unterricht im Berufsfachschulbereich sowie auch in der Berufsschule.

Soweit mir bekannt ist, unterrichten aber an Grund- und Hauptschulen nur Lehrer mit Universitätsabschluss. Du hast ja sicher aus der Presse erfahren, dass die Hauptschule in Nds. schrumpft. Es wurden schon viele Schulen zusammengelegt. Ich finde das sehr schade. Habe viele Fortbildungen mit Grund- und Hauptschullehrer/innen absolviert und bewundere deren positive Einstellung und das Engagement. Meine Schüler, die aus der Hauptschule kommen, sind in der Regel sehr offen und zeigen ein gutes Sozialverhalten. Bei Realschulabsolventen ist das häufig nicht so ausgeprägt zu beobachten.

Wie hoch ist den bei euch die Pflichtstundenzahl eines Fachlehrers. Wir haben 27,5 Stunden.

Viele Grüße

Jutta
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tabsi
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von tabsi »

hallo Jutta,

bei uns ist die Pflichtstundenzahl an der Berufsschule auch 27,5.
An der Grund- und Hauptschule dagegen sind das 30 Stunden. Man hat dort aber auch keine Klassenführung, was ja sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

tabsi
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von rauhalahti »

Zurück zum Artikel:

Das zeigt nur mal wieder, wie schwierig es für den BLLV ist, in Sachen Fachlehrer eine eindeutige Position zu formulieren. Einerseits wird "seit langem gefordert, die Ausbildung m/t auszuweiten" und die hohe Qualifikation der Fachlehrer gelobt, andererseits verweigert Herr Wenzel die aktive Zusammenarbeit bei der Reform der FISO mit dem Hinweis, dass "nicht akademisch ausgebildete Lehrkräfte die Qualität des Unterrichts gefährden".

Auch die Einführung des Faches Technik für Hauptschullehramt an der Uni würde die - zu Recht gelobte - hohe Qualität der Ausbildung an den Staatsinstituten nicht mal annähernd halten können. Denn selbst wer dieses Fach dann als Hauptfach für sein Studium wählen würde hätte es ja dann nicht vertieft studiert. Bei den Nebenfächern naturgemäß noch viel weniger. Das lässt sich nun wahrlich nicht mit der Fachausbildung vergleichen. Und zwar im negativen Sinne. Das kann ich sowohl aus der Sicht eines Fachlehrers m/t als auch aus der Sicht eines Studierenden bzw. Lehrenden an der Uni aus eigener Erfahrung versichern.

Wenn dann der BLLV beklagt, dass ein "Großteil der FL an die RS abwandert" wundert mich das schon. Denn es ist höchstens ein großer Teil (und kein Großteil, was ja mehr als die Hälfte sein müsste). Und hätte sich der BLLV in der Vergangenheit mit all seiner Macht dafür eingesetzt, dass FL nicht zum geringeren Gehalt auch noch mehr Stunden unterrichten müssen dann würden wohl auch nicht so viele abwandern.

Bei all dem darf man nicht vergessen, wo dieser Artikel erschienen ist und welche Wirkung er entfalten kann. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Herrn Etter für seine Darstellung der Qualität der Fachlehrerausbildung. Der Rest des Artikels wird vermutlich ohne Wirkung bleiben - und zwar zu Recht.


meisdaa hat geschrieben:Ich möchte doch in dieser Diskussion mal daran erinnern, dass wir einen Job haben, um welchen uns nicht wenige beneiden: Per mittlere Reife A11 zu erreichen ist doch mal erwähnenswert - oder.
Hierzu möchte ich anmerken, dass wir A11 nach einer insgesamt 6jährigen Ausbildung (zwei davon mit Anwärterbezügen) und erst nach vielen Dienstjahren werden können. Im direkten Vergleich hierzu die Polizei: 2jährige Ausbildung nach mittlerer Reife bei Anwärterbezügen, danach zeitlich geregelter Aufstieg bis A9, dann Möglichkeit zu erweiterter Ausbildung (das nennt sich dann Fachhochschule der Polizei) zum gehobenen Dienst. Das sind nochmal zwei Jahre bei vollen Bezügen (!) plus Trennungsgeld etc. Danach wiederum geregelter Aufstieg bis A12. Habe im Freundeskreis jemanden, der genau diesen Weg gegangen ist und inzwischen A12 ist. Übrigens um Jahre schneller als ein FL an der HS A11 werden könnte. Und nicht zu vergessen während der ganzen Zeit schon mit Bezügen. Die Gefährlichkeit des Berufes kann auch nicht als Argument vorgebracht werden - in den letzten 10 Jahren sind in Deutschland wohl nicht weniger Lehrer als Polizisten erschossen worden. Übrigens ist bei A12 dann noch nicht Schluss. Laufbahntechnisch geht dann auch der Übergang in den höheren Dienst. Bin sehr gespannt, ob in der Dienstrechtsreform in dieser Art auch für Fachlehrer was passiert. Dazu hab ich vom BLLV noch nichts gehört. Beneidet werden wir höchstens von Leuten, die von unserer täglichen Arbeit nicht allzu viel Ahnung haben.

vg
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von meisdaa »

Die Gefährlichkeit des Berufes kann auch nicht als Argument vorgebracht werden - in den letzten 10 Jahren sind in Deutschland wohl nicht weniger Lehrer als Polizisten erschossen worden.
...tja, sehr gut!
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tabsi
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von tabsi »

....Bin sehr gespannt, ob in der Dienstrechtsreform in dieser Art auch für Fachlehrer was passiert. Dazu hab ich vom BLLV noch nichts gehört. ......
Sehr schöner Beitrag, lieber Rauhalahti!

Ich denke mal, diese Dienstrechtsreform wird an den gewerblichen Fachlehrern scheitern. Das sind ja auch Fachlehrer. Die kommen bis A11 und, wenn Fachbetreuter bis A12.
Wenn deren Gehalt nun an das der Kollegen des höheren Dienstes angeglichen werden sollte, dann müssten sie ja auch bis A16 marschieren, wie das ein Oberstudiendirektor an der Berufsschule hat.
Und das geht ja nicht, sind ja nicht akademisch.
Die gewerblichen Fachlehrer an der Berufsschule haben immer mal wieder den Vorstoß gewagt, dass ihre Bezeichnung geändert wird in Fachstudienrat. Aber da sind sie auch nicht durchgekommen.

Das schönste aus der Sicht der Fachlehrerinnen HH ist die Aufspaltung, die vor 4 Jahren geschah.
Da gibt es jetzt die Fachlehrerin HH, die nur an der Berufsschule unterrichten darf und auch eine andere Ausbildung hat und die Fachlehrerin EG, die an allgemeinbildenden und Förderschulen unterrichten darf. Früher hat die Fachlehrerin HH an allen Schulen unterrichtet. Schon kurios, das Ganze.

tabsi
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Re: Praktischer Unterricht im Widerspruch zur HSI

Beitrag von rauhalahti »

Hallo Tabsi,

A16 wird wohl etwas hoch gegriffen sein :D es geht ja auch bei der Polizei nicht ohne Weiterqualifikation und da wäre ein FL wohl schon längst pensioniert bevor er es bis A16 schaffen könnte. Aber wenigstens gibt es dort die Möglichkeit zur Höherqualifikation. Als Fachlehrer hat man keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten - und daran muss die Dienstrechtsreform etwas ändern. Es muss künftig besonderes Engagement wie Fachberater, Fachmitarbeiter, Sysadmin etc. genau so beförderungswirksam sein wie bei allen anderen Lehrämtern. Also generell eine Besoldungsstufe höher - egal von welcher Besoldung ausgegangen wird.

Und da künftig die Hochschulzugangsberechtigung auch über Mittl. Reife/Berufsausbildung/Berufspraxis ermöglicht werden soll (lt. KMK) spricht meiner Meinung nach wenig dagegen, analog zur Fachhochschule der Polizei auch Fachlehrern eine Weiterqualifikation z.B. an der Uni zu ermöglichen. Zum Beispiel zum Schulpsychologen. Oder durch Erweiterungsfächer den Einsatzbereich so zu erweitern, dass der FL an einer einzelnen Schule eingesetzt werden kann. Und solche Höherqualifikationen natürlich auch beförderungswirksam zu würdigen!

Wodurch qualifizieren sich denn ein Beratungslehrer und ein MIB? Meist durch ein Zusatzstudium in Dillingen, zu dem Fachlehrer nicht zugelassen sind. Warum eigentlich nicht? Erstens gibt es genügend Fachlehrer mit Fachabi, Fachgeb. Hochschulreife oder Allg. Hochschulreife und zweitens müssten eigentlich alle Fachlehrer auf Grund ihrer Ausbildung an den Staatsinstituten künftig eh die Hochschulzugangsberechtigung bekommen - so man dem Beschluss der KMK glauben darf.

Wir müssen unsere Ziele selbstbewusst formulieren und zur Sprache bringen - auf gar keinen Fall aber unser Licht unter den Scheffel stellen.

Und um jetzt noch mal den Bogen zum Anfang des Threads zu spannen: Die HSI ist ohne genügend Fachlehrer das Papier nicht wert auf dem sie erdacht wurde. Die meisten FL bringen zur guten Ausbildung am Staatsinstitut auch noch Berufsausbildung und oft sogar mehrjährige Berufspraxis in gewerblich/technischen oder kaufmännischen Berufen mit. Wer denkt, sowas durch HS-Lehrer mit Schmalspurstudium in "Technik" ersetzen zu können kann nicht ernst genommen werden. Ich bin mir sicher, dass die FL-Ausbildung sukzessive ausgebaut wird.

vg
Dieter