Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

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sunshine-sr
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Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von sunshine-sr »

Wäre mal interessant, zu erfahren, was bei euch so in dieser Richtung abgeht.

Unser Schulamt steht zurzeit Kopf und trommelt alle Grund- und Hauptschulen zu Konferenzen zusammen.
Zuletzt geändert von Bernhard am 10.02.2008 20:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel angepasst
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Borcas
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Re: Hauptschulinitiative

Beitrag von Borcas »

Hihi...

In unserem Schulamtsbezirk laufen sogenannte "Hauptschulinitiativtage". Heißt: Die vier größten Hauptschulen im Kreis veranstalten gemeinsam mit den umliegenden Schulen Informationstage für Eltern, Lehrer und Industrie.

Inhalte:
- Reden von wichtigen Leuten wie Schulräten, Politikern (auf der ersten war z. B. der Herr Sinner aus der Staatskanzlei dabei) und Industriellen zum Thema
- Ausstellungen zur Thematik
- Informationspräsentationen
- Podiumsdiskussion
- Workshops zu z. B. Modularisierung / Profilbildung / etc.

Resümee:
Viel geredet, leider noch viel zu vieles unklar und deshalb wenig informativ.

Persönliche Erfahrungen:
Die Veranstaltung hat zu lange gedauert, war zu überladen von Dingen, die mit der Sache nichts zu tun hatten (die Schule hat sich, weil ja so viel Öffentlichkeit da war, fürchterlich produziert) und abends zu den Workshops blieb fast niemand mehr, weil alle von der langen Veranstaltung viel zu erschlagen waren. Ich war im Workshop "Profilbildung" gemeinsam mit unserem FB für GtB und einer Dame aus dem HH-Lager tätig und wir hatten außer 3 Fachkollegen/-kolleginnen 1 sonstige Besucherin. Aber da es gerade im Bereich der Profile noch so viel Unklares gibt, war es eh nervig genug, bei jeder dritten Frage sagen zu müssen: "Tut mir leid, dazu kann ich noch nichts sagen".

Andere Erfahrungen bisher? Bin neugierig!
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Re: Hauptschulinitiative

Beitrag von Deleted User 458 »

Hallo,

bei uns gabs auch sowas. Ist im ganzen Landkreis an allen Schulen nach der 3ten der Unterricht ausgefallen und wir sind an eine Schule gefahren. Da musste dann jeder in 4 Workshops gehen. War für Fachlehrer furchtbar viel Fesselndes dabei. In jedem Workshop saßen denn um die 60 Leute. Kannste dir denken wie viel da "geworkt" worden ist. Ging so bis um 4 und danach hab ich mich genervt ganz schnell verkrümelt. Was es gebracht hat? Der taktische Nährwert ist mir bis heute nicht klar.

Grüße, Sabine
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Jossi
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Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Jossi »

Zum Thema Modularisierung/Profilbildung würde mich interessieren, wie das bei euch so gehandhabt wird.

Es wurde ja schon viel geschrieben und geredet in der letzten Zeit. Bei uns in Eichstätt sieht es so aus:

- die fachpraktischen Fächer bekommen neue Namen (das wusste man ja schon)
- die FL sollen sich Module überlegen, die umsetzbar sind.
- nächstes Schuljahr sollen dann die Module während des normalen Unterrichts durchgeführt werden.
- der FL muss genaue Beobachtungen der Schüler schreiben, um dann ein entsprechendes Zertifikat in schriftlicher Form auszugeben.

Wir fragten vorsichtig nach:
- unsere Gruppenstärken in der 9. Kl. bewegen sich ab und an schon mal bei 17 - 18 Schüler. Schriftliche Beobachtungen sind umfangreicher als die bisherige Notengebung (die ja auch nicht entfällt). Kann man nicht 2 Lehrkräfte pro Gruppe einsetzen.
- eigentlich sollte die Modularisierung doch außerhalb der Regelunterrichtszeit zeitlich begrenzt statt finden (die Schüler haben also eine Wahlmöglichkeit)

Antwort: All das, was als Hauptschulinitiative angepriesen wurde, wird definitiv so nicht statt finden. Es ist schlicht weg kein Geld da. Jede Schule muss halt so versuchen die Modularisierung umzusetzen, wie es bei ihr geht.

Ist das wirklich die ganze Hauptschulinitiative?
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Borcas
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Borcas »

Zuerst mal hatten wir das Thema hier schon einmal:

http://fachlehrerseite.de/viewtopic.php?f=182&t=1473

Und zweitens kann ich manches, was du schreibst nicht ganz nachvollziehen, was aber wieder mal von Regierungsbezirk zu Regierungsbezirk oder von Schule zu Schule anders sein mag.

Die Modularisierung wird bei uns überhaupt nicht auf die FL umgelegt, sondern vor allem in den grundlegenden Fachbereichen gesehen. Heißt: Sie soll vor allem in Mathe, Deutsch und Englisch stattfinden, weil das die Grundfächer sind, in denen es bei den meisten unserer Schüler hapert. Dort sollen bei uns Kurse zur Modularisierung angeboten werden. Wir wollen das in Mathe bei uns an der Schule beginnen (erst mal nur in diesem einen Fach). Da haben die Schüler dann vier Stunden Mathe als normalen Kernunterricht und 2 Stunden Modulunterricht zusätzlich.

Gerade in unseren Fachbereichen kommt ja schon die Profilbildung und damit ein neuer Weg und neue Aufgaben für uns. Abgesehen davon sind unsere Hauptschüler (zumindest ist das bei uns so) in GtB, KtB und HsB eh fitter als in allen anderen Bereichen.

Von Schülerbeobachtungen habe ich in Zusammenhang mit der HS-Initiative noch überhaupt nichts gehört. Selbst in der Grundschule sind die ausführlichen Beurteilungen in den Zeugnissen inzwischen schon wieder stark umstritten.

Im Gegensatz dazu soll aber der Umfang der Prüfung gesteigert werden. Im Gespräch ist ein Projekt ab dem Halbjahreszeugnis der 9. Klasse im jeweiligen Wahlpflichtfach, welches dann mit einer zugehörigen Präsentation die Prüfung bildet. Ob dies allerdings kommt, schwebt noch ganz oben in den Sternen...

Wie gesagt: Ich denke, vieles wird hier anders erzählt als anderswo und gerade deshalb und weil es keinerlei durchdachte Richtlinien gibt ist die Hauptschulinitiative in meinen Augen schon jetzt komplett falsch gelaufen...
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Bernhard »

Bei uns im Schulamtsbezirk ist darüber noch nicht gesprochen worden.
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sunshine-sr
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von sunshine-sr »

Hi,

ich kann Carsten hier nur zustimmen.

Auch in unserem Schulamtsbezirk wurde versucht, die Hauptschulinitiative auf die Fachlehrer abzuwälzen. Ich war als MiB in der ersten "Steuergruppensitzung" dabei und habe mich dort klar gegen dieses Vorhaben ausgesprochen und für die nächste Sitzung gefordert, dass aus jedem Fach der Fachberater anwesend sein soll, wenn schon über die Aufgaben der Fachlehrer verhandelt werden soll.

Das Ergebnis war: Leitfach für die Hauptschulinitiative ist und bleibt AWT und bleibt somit in Händen der Klassenleitung! Der Klassenleiter hat hier die Schlüsselfunktion inne! Der Fachlehrer unterrichtet die fachlichen Kompetenzen und begleitet SchülerInnen und Klassenleitung in ihren Vorhaben! Die Klassenleitung sieht die Schüler am häufigsten und kann entsprechend agieren. Die Aufgabe des Fachlehrers kann nicht sein, Kontakte zu den entsprechenden Betrieben und Institutionen zu knüpfen, SchülerInnen in der Berufsfindung zu begleiten und Projekte abzuwickeln. Er kann dem Klassenleiter Auskünfte über die Fähigkeiten geben - und auch das nur bedingt und nicht in Form von schriftlichen Schülerbeurteilungen. Wer von uns soll denn das leisten? Abgesehen davon - wer von uns darf denn noch eine 7. unterrichten. In der Regel sind das doch fachfremde Lehrkräfte, die das Fach oft nur unterrichten, weil sie beim Zusammenstellen des Stundenplans noch eine oder zwei Stunden übrig hatten. Sollen diese Lehrkräfte über die berufliche Zukunft der Schüler entscheiden?

Wenn, dann sollten sich alle Fachlehrer der einzelnen Schüler (wenn er sie hat) mit den Klassenleitern an einen Tisch setzen und über die Fähigkeiten der Einzelnen sprechen. Und selbst das ist eine schwierige Sache. Der KtB´ler sieht den Schüler - wenn er Pech hat und der Schulleiter nicht der Empfehlung folgt - nur eine Stunde in der Woche. Wie soll sich da eine vernünftige Meinung bilden?

Auch die Modularisierung ist Sache der Klassenleitungen und findet bei uns an der Schule jetzt im zweiten Jahr in Mathematik 5/6 statt.

Ich bin ja mal gespannt, was da noch alles auf uns zukommt. Zumindest ist anscheinend erkannt worden, dass die frühe Wahl des Fachunterrichtes zu Lasten der computertechnischen Grundkompetenzen und einer möglichen Fachänderung zum Ende der 8. Jahrgangsstufe geht. Was macht denn der Schüler, der nach der 8. feststellt, naja - Handel und Dienstleistung ist dann doch nicht meins? So stark, wie die Fachbereiche momentan inhaltlich auseinander gehen, hat niemand mehr die Chance, nach der 8. zu wechseln.

Also - lange Rede, kurzer Sinn - wir FachlehrerInnen sollten uns auf keinen Fall als alleinige Ochsen vor den Karren der Hauptschulinitiative spannen lassen. Das ist bequem für die Schulämter, bringt aber uns nur zusätzliche Arbeit und den SchülerInnen kaum Vorteile.

Bei uns ist viel Bewegung in der ganzen Sache, während in manchen Schulamtsbezirken überhaupt nicht darüber gesprochen wird. In unser aller Sinne wäre es gut, wenn wir hier in diesem Forum diese Thematik möglichst intensiv betrachten.

Schöne Grüße

Oliver
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Borcas »

Habe aus der Pressemitteilung des KM, die Bernhard hier im Forum veröffentlicht hat (http://fachlehrerseite.de/viewtopic.php?f=182&t=1473)mal schnell eine wichtige Passage kopiert:
- drei berufliche Profile (Technik, Handwerk und Industrie; Wirtschaft,
Handel und Dienstleistung; Gesundheit, Soziales und Hauswirtschaft)
- eine gezielte Förderung der Kompetenzen der Schüler mit Hilfe von
Modulen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik, Englisch sowie im Lernfeld
Arbeit-Wirtschaft-Technik
Man sieht also deutlich, dass es auch vom Ministerium so gedacht ist, wie es bei uns umgesetzt werden soll. Wir sind für Profilbildung, die Klassleiter für Module in den Hauptfächern zuständig.

Bitte Jossi, geb' das mal an deiner Schule weiter, damit die Schulen nicht wieder an einem Eck Bayerns anfangen, alles auf uns abzuwälzen und das zieht dann wieder Kreise... kennen wir doch: Wenn's dort geht, geht's bei uns auch...
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Jossi »

Danke - sehr interessant die Passage!
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Bernhard
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Bernhard »

Die vom KM groß angekündigte Broschüre zur Hauptschulinitiative lag jetzt bei uns an der Schule aus und ich hab mir mal eine geschnappt. Zu Beginn werden viele Ziele beschrieben die uns alle bekannt sind. Dann kommt ne Seite zu den Ganztagsschulen. Wenn man die Umsetzung kennt bleibt nur eine Seifenblase...

Auf Seite 12 wirds dann konkreter:

In AWT werden die Schüler auf die Entscheidung vorbereitet, welches der drei Profile ihnen am meisten liegt. Ich bin mir sicher, die Schüler werden hier praxisbezogen beraten und können sich gut entscheiden welches Fach ihnen am Besten liegt. Bin schon gespannt wie dieses Arbeitsblatt aussieht. :tot: Aber das ist eh nur graue Theorie, schliesslich dürfen die Schüler sich ja in der 7. Klasse dann doch noch in allen drei Fachbereichen austoben und eigene Erfahrungen sammeln. Aber der 8. Klasse gibts dann nur noch einen Fachbereich.

Tastschreiben und der Umgang mit dem PC wird in den Jahrgangsstufen 5/6 vermittelt.

Betriebspraktika bereits in der 7. Klasse.

Schüler- und Übungsfirmen

Schüler übernehmen ehrenamtliche Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Schule zur Förderung der Sozialkompetenz, Arbeitstugenden und Schlüsselqualifikationen.

Die Schüler führen ein Portfolio über ihr Engagement und ihre Talente.

Einbezug von externen Experten in den Unterricht.

Modularisierung - Der Unterricht wird in Phasen von regulärem Unterricht nach Stundentafel und in Modulphasen unterteilt. Hierfür kann der Klassenverband aufgelöst werden. Durch Bildung von Basis-, Aufbau- und Erweiterungsmodulen lässt sich gezielt schulen.

Intensive Kooperation mit externen Partnern: Wirtschaft, Berufsschule, Bundesagentur für Arbeit, Förderschule, Elternverbänden, Kirche, Vereinen und Jugendhilfe

Insgesamt also nicht viel neues. Ach doch: Mehrarbeit!!! :evil:

Für intensive Kooperationsarbeit müssen entsprechende Stunden eingeplant werden - und zwar NICHT zusätzlich zur jetzigen Belastung!
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von BudgieBabe »

Mich betrifft die Modularisierung nur indirekt, da ich nicht mehr an der Hauptschule unterrichte, aber wenn ich mir das alles so durchlese, fallen mir folgende Fragen ein:
Bernhard hat geschrieben:... Intensive Kooperation mit externen Partnern: Wirtschaft, Berufsschule, Bundesagentur für Arbeit, Förderschule, Elternverbänden, Kirche, Vereinen und Jugendhilfe
Haben wir das bisher an unseren Schulen nicht gemacht? Wurde nicht schon öfter mal Jugendhilfe, Jugendamt etc. bemüht, um bei Problemen zu helfen?

Bernhard hat geschrieben:... Insgesamt also nicht viel neues. Ach doch: Mehrarbeit!!! :evil:
Das ist nicht wirklich was Neues!
Bernhard hat geschrieben:... Für intensive Kooperationsarbeit müssen entsprechende Stunden eingeplant werden - und zwar NICHT zusätzlich zur jetzigen Belastung!
Und wer zaubert die zusätzlichen Lehrer aus dem Hut? Darf dann jeder X-beliebige Mensch von der Straße auf die Kinder losgelassen werden? Warum habe ich in Bayreuth ein 4-jährige Ausbildung absolviert? Achja, damit ich den X-beliebigen hilfreich unter die Arme greifen darf, damit die Schüler auch einen ordentlichen Unterricht geboten bekommen. Oder damit ich als Fachlehrer an 2 oder 3 verschiedenen Schulen als "Feuerwehr" in den 9. Klassen für die Prüfung rette, was zu retten ist, nachdem vorher der Unterricht fachfremd erteilt wurde. :flop:

Wir sind ALLE echt schön BLÖD, dass wir das immer wieder mit uns geschehen lassen und ich mache da keinen Unterschied zwischen Schulart oder Fachleherausbildungsrichtung. :tot:
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von rauhalahti »

Meine Rede seit .....

Wenn wir dann alle endlich wütend genug sind findet sich vielleicht doch noch eine Möglichkeit unseren Interessen gemeinsam Ausdruck zu verleihen! :schaf:

Gruß
Dieter
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Borcas »

Übrigens:

Schon mitbekommen, dass es wohl vom Ministerium, nachdem es erst hieß, die Hauptschulreform soll in den nächsten zwei Jahren je nach Möglichkeit selbstständig eingeführt werden, jetzt heißt, wir MÜSSEN nächstes Jahr mit der Profilbildung in der 8. anfangen?

Und wo sind die zusätzlichen Lehrplaninhalte für die 4 Stunden? Sauge ich mir die aus den Fingern?
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Deleted User 458 »

Zusätzliche Lehrplaninhalte? Schätze mal, dass ist das was man vom Vorjahr eh nachholen muss, weil jemand der einfach noch Stunden gebraucht hat das Fach unterrichtet hat. (Buch - Seite, Lernprogramm - Lektion). Hach, sind das schöne Stunden. Ich mach das ja sooo gerne. Klar. Und wir können dann in der 9ten mit asdf usw. anfangen. Oder besprechen wie man die Überschrift so schnell in die Mitte kriegt, oder was die Tab-Taste ist usw. Oder noch schöner: wir können "mal schnell jemanden für die 9te oder 10te anlernen". Mein Lieblingssatz. Gibt jedes Jahr Zoff, weil ich mich weigere das zu machen. Reicht schon, wenn ich in den anderen Jahrgangsstufen jedes Jahr bei Null anfange und Leute "anlern" die selber noch nicht mal mit 10 Fingern schreiben können.
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Re: Modularisierung/Profilbildung - wie sieht das bei euch aus?

Beitrag von Borcas »

Öhm... glaube, das geht jetzt ein wenig am Thema vorbei.

Was bei euch an der Schule an Absprachen falsch läuft, hat ja nix mit Modularisierung und Profilbildung zu tun.

Nein, ernsthaft:
Weiß jemand, ob ein erweiterter Lehrplan in Arbeit ist für die 8. Jahrgangsstufe? Werden Inhalte der 9. vorgezogen, um in der 9. mehr Zeit zu haben? Würde mich wirklich interessieren, ob's da schon Informationen gibt...
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