Ziele der Reform
- Erhöhung der Ausbildungschancen
Reduzierung der Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss (individuelle Förderung, freiwilliges 10. Schulbesuchsjahr)
Imageverbesserung
Gestaltung zukunftsfähiger Schulstrukturen (ganztägige Betreuungsangebote, Schulverbünde statt Schließungen, größere Selbständigkeit der einzelnen Schulen)
- Die 3 Profilbereiche werden von der Schule inhaltlich verantwortlich ausgestaltet.
Es gibt keine starre Stundentafel.
Ein Austausch von Lehrkräften zwischen BS und HS ist vorgesehen.
BS-Lehrer unterrichtet Fachunterricht an HS.
HS-Lehrkraft unterrichtet allgemeinbildende Fächer an BS.
Kooperation zwischen HS-BS-FöSch-BTZ etc. soll ausgebaut werden.
Qualifizierung der Lehrkräfte ist dringlich.
Freiwilliges 10. Schulbesuchsjahr “9+1“ mit dem Ziel Hauptschulabschluss.
Kernkompetenzen L-S-R in den 5. Jgst stärken auch durch diagnosegeleitete
Förderung.
Flächendeckende Einführung nach Erprobungsphase in etwa 4-5 Jahren.
Modularisierung: September 06 Modellversuch an 23 bayerischen Schulen
Kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten von definiertem Umfang mit einer thematischen Schwerpunktsetzung. Module sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Unterrichtseinheiten, die qualitativ und quantitativ beschreibbar sind. Sie schließen mit einer Bewertung ab und sind zertifizierbar
Modulfächer sind Deutsch, Mathematik, Kunst/Musik, AWT und Soziales Lernen.
4-6 Module pro Fach und Jahr.
Schüler werden auf Zeit klassen-, jahrgangs- und eventuell fächerübergreifend nach Lernstand, Begabung und Neigung unabhängig vom Klassenverband unterrichtet.
Die Zuordnung erfolgt nach individuellem Förderbedarf oder den Interessen der SchülerInnen in leistungsdifferenzierten (Deutsch, Mathematik) oder an den Interessen orientierten Gruppen.
Der Bedarf wird durch Beobachtungen der Lehrkräfte oder kompetenzorientierte Lernstandsfeststellungen ermittelt.
Module werden inhaltlich wie organisatorisch flexibel und zeitnah gestaltet.
Sie erarbeiten Lehrplaninhalte lebensnah, helfen schwachen Schülern, Grundwissen zu erwerben und zu sichern und bieten starken Schülern die Gelegenheit, über den geforderten Lehrplan hinaus zu arbeiten.
Der Erwerb der angestrebten Kompetenzen wird situationsangemessen dokumentiert und zertifiziert.
- 5. Jgst
AWT, “Klassenleiterstunde“, Betriebsbesichtigungen, Betriebserkundungen in den Profilfächern
6. Jgst.
AWT,„Klassenleiterstunde“, Betriebsbesichtigungen, Betriebserkundungen in den Profilfächern
7. Jgst
AWT, Betriebserkundungen, erste Praktika, Fahrradwerkstatt, externe Fachkräfte, Wahl des Profilbereiches



