Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
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tabsi
- Foren-Adel

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Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter
http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichstel ... schlechter
wäre es eh an der Zeit, alle FachlehrerInnen gleich auszubilden.
Und in dieser Ausbildung sollte ein verstärkter Fokus auf Ernährung und Bewegung gelegt werden.
Die technischen Inhalte lernen die Schüler und Schülerinnen eh in ihrem späteren Beruf und in der Berufsschule.
Wohingegen das Fach Ernährung und Kochen viel zu kurz kommt. Die Folge:
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaeh ... 01097.html
Übergewicht und ungesunde Lebenshaltung kann nur dadurch verhindert werden, indem man SELBER kocht. Und da mangelt es an Mittelschulen und Realschulen gewaltig. An Realschulen wurde das Fach schon total gestrichen, an Mittelschulen wählen nur wenige das Fach "Soziales" (schon der Begriff ist völlig unpassend!)
Wenn SchülerInnen in der Schule keine Grundkenntnisse von gesunder Ernährung bekommen, wo soll ihnen das noch beigebracht werden? Und ich meine hier nicht nur theoretische Kenntnisse, sondern die Praxis.
Die "fast-food-kids" von heute sind die Belastung des Gesundheitssystems von morgen.
Und was ist mit Bewegung? Fehlanzeige...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichstel ... schlechter
wäre es eh an der Zeit, alle FachlehrerInnen gleich auszubilden.
Und in dieser Ausbildung sollte ein verstärkter Fokus auf Ernährung und Bewegung gelegt werden.
Die technischen Inhalte lernen die Schüler und Schülerinnen eh in ihrem späteren Beruf und in der Berufsschule.
Wohingegen das Fach Ernährung und Kochen viel zu kurz kommt. Die Folge:
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaeh ... 01097.html
Übergewicht und ungesunde Lebenshaltung kann nur dadurch verhindert werden, indem man SELBER kocht. Und da mangelt es an Mittelschulen und Realschulen gewaltig. An Realschulen wurde das Fach schon total gestrichen, an Mittelschulen wählen nur wenige das Fach "Soziales" (schon der Begriff ist völlig unpassend!)
Wenn SchülerInnen in der Schule keine Grundkenntnisse von gesunder Ernährung bekommen, wo soll ihnen das noch beigebracht werden? Und ich meine hier nicht nur theoretische Kenntnisse, sondern die Praxis.
Die "fast-food-kids" von heute sind die Belastung des Gesundheitssystems von morgen.
Und was ist mit Bewegung? Fehlanzeige...
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Bernhard
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Re: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Fortsetzung des Themas: http://fachlehrerseite.de/viewtopic.php?f=218&t=4217
Was eine Gleichstellung der Geschlechter mit den Fächerkombinationen in der Fachlehrerausbildung zu tun haben soll erschliesst sich mir in keinster Weise.
Deine Überlegungen zur Ernährung sind sicherlich richtig. Aber im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter sollten Schüler alle Lebensbereiche gleich gut beherrschen. Es kann nicht sein, dass in der heutigen Zeit eine gleichgestellte Frau einen Handwerker anrufen muss, weil sie sich nicht die kleinsten handwerklichen Tätigkeiten zutraut und die Aussagen von Handwerkern dann nichtmal kritisch hinterfragen kann weil sie ohne Vorwissen alles glauben muss. Du hältst hier übrigens ein Plädoyer für die Ausweitung des Sportunterrichts oder zielst du auf Ernährung und Bewegung ab?
Ich finde es ziemlich anmaßend den anderen Fachbereichen ihre Daseinsberechtigung absprechen zu wollen nur um hier Klientelpolitik durchzusetzen. Um die aktuellen Probleme der im Vergleich "etwas vielen Fachlehrer Lehramt Hauswirtschaft/EG" zu lösen gibt es eine Vielzahl besserer Möglichkeiten!
Hier mal einige Beispiele:
1. Reduzierung des Pflichtstundenmaßes der Fachlehrer auf die Anzahl der Pflichtstunden der Lehrer an dieser Schulart
2. Vollständige Integration der AWT-Inhalte in den jeweiligen Fachunterricht bei gleichzeitigem Umbau der Stundentafel (+ 1 Stunde)
3. Umbau der Fächerkombinationen in München und Ansbach - kein reiner Fachlehrer EG mehr sondern nur noch in Kombination mit entweder Kommunikationstechnik oder Technik.
4. Ausschreibung von freiwilligen Schulungsmaßnahmen für Fachlehrer mit Lehramt Hauswirtschaft/EG: in einer einjährigen Vollzeitausbildung am Staatsinstitut Augsburg mit Abschlussprüfung erhalten die Kolleginnen eine fundierte fachliche Qualifikation für Technik.
Was eine Gleichstellung der Geschlechter mit den Fächerkombinationen in der Fachlehrerausbildung zu tun haben soll erschliesst sich mir in keinster Weise.
Deine Überlegungen zur Ernährung sind sicherlich richtig. Aber im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter sollten Schüler alle Lebensbereiche gleich gut beherrschen. Es kann nicht sein, dass in der heutigen Zeit eine gleichgestellte Frau einen Handwerker anrufen muss, weil sie sich nicht die kleinsten handwerklichen Tätigkeiten zutraut und die Aussagen von Handwerkern dann nichtmal kritisch hinterfragen kann weil sie ohne Vorwissen alles glauben muss. Du hältst hier übrigens ein Plädoyer für die Ausweitung des Sportunterrichts oder zielst du auf Ernährung und Bewegung ab?
Ich finde es ziemlich anmaßend den anderen Fachbereichen ihre Daseinsberechtigung absprechen zu wollen nur um hier Klientelpolitik durchzusetzen. Um die aktuellen Probleme der im Vergleich "etwas vielen Fachlehrer Lehramt Hauswirtschaft/EG" zu lösen gibt es eine Vielzahl besserer Möglichkeiten!
Hier mal einige Beispiele:
1. Reduzierung des Pflichtstundenmaßes der Fachlehrer auf die Anzahl der Pflichtstunden der Lehrer an dieser Schulart
2. Vollständige Integration der AWT-Inhalte in den jeweiligen Fachunterricht bei gleichzeitigem Umbau der Stundentafel (+ 1 Stunde)
3. Umbau der Fächerkombinationen in München und Ansbach - kein reiner Fachlehrer EG mehr sondern nur noch in Kombination mit entweder Kommunikationstechnik oder Technik.
4. Ausschreibung von freiwilligen Schulungsmaßnahmen für Fachlehrer mit Lehramt Hauswirtschaft/EG: in einer einjährigen Vollzeitausbildung am Staatsinstitut Augsburg mit Abschlussprüfung erhalten die Kolleginnen eine fundierte fachliche Qualifikation für Technik.
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tabsi
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
danke, dass du mich abgetrennt hast, Bernhard.
Hab mich wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt....
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Bernhard
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Gerne. Dafür ist ja der interne Bereich da, dass nicht gleich jeder Bildzeitungsredakteur ne Titelseite aus sowas machen kann. 
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Um dem Thema wieder etwas Schwung zu verleihen... 
Wo Bernhard doch schon erwähnte, dass es neue Kombinationen geben könne und ich mir meiner Übersicht über das Thema eher unsicher bin:
Warum gibt es nicht lauter Einzelbereiche, die man als Fachlehrer dann nach eigenem Gusto kombinieren kann? Man müsste dann natürlich auch bereit sein, einen Teil der Ausbildung an einem anderen Institut zu bewältigen, da nicht an jedem Ort alles unterichtet werden kann. Die "EG-Damen" können ihre Ausbildung um Technik erweitern, wer Sport, aber kein Englisch unterichten möchte, kommt vielleicht stattdessen in die Ernährung und Kunst rein, etc.
Dies führt jedoch zu der Frage: Im StInst Augsburg wurden früher die Fächer pro Jahrgang unterrichtet, also in einem Jahr komplett ein Fach, weitergehend entsprechend die anderen Fächer. Dies wurde abgeschafft, aber wo war das Problem? Wenn sich dieses Modell nämlich nicht bewährt hat, funktionieren die Ideen natürlich nicht.
Wo Bernhard doch schon erwähnte, dass es neue Kombinationen geben könne und ich mir meiner Übersicht über das Thema eher unsicher bin:
Warum gibt es nicht lauter Einzelbereiche, die man als Fachlehrer dann nach eigenem Gusto kombinieren kann? Man müsste dann natürlich auch bereit sein, einen Teil der Ausbildung an einem anderen Institut zu bewältigen, da nicht an jedem Ort alles unterichtet werden kann. Die "EG-Damen" können ihre Ausbildung um Technik erweitern, wer Sport, aber kein Englisch unterichten möchte, kommt vielleicht stattdessen in die Ernährung und Kunst rein, etc.
Dies führt jedoch zu der Frage: Im StInst Augsburg wurden früher die Fächer pro Jahrgang unterrichtet, also in einem Jahr komplett ein Fach, weitergehend entsprechend die anderen Fächer. Dies wurde abgeschafft, aber wo war das Problem? Wenn sich dieses Modell nämlich nicht bewährt hat, funktionieren die Ideen natürlich nicht.
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Bernhard
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Spontan fällt mir dazu ein, dass der zeitliche Bedarf nicht gleich ist. "Technik" ist in einem Jahr fast nicht zu machen. In der integrierten Ausbildung können die anderen Fächer ein wenig Zeit für Technik abgeben. Ich glaube, dass war auch die Begründung für die Umstellung auf die integrierte Ausbildung, die mir damals am Staatsinstitut genannt wurde. Außerdem ist es angenehmer über 3 Jahre hinweg vielfältigere Fächer zu haben. Stell dir mal vor du sitzt die ganze Woche nur im Computerraum. Wobei - beim Erweiterungsfach Kommunikationstechnik überleben es die Studierenden ja auch.
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Hier muss natürlich auch beachtet werden, dass die Ausbildung von Fachlehrern bedarfdeckend sein sollte. Das ist sie zwar leider eh nur bedingt, aber mit der Einführung einer freien Wahl aus allen Fachbereichen, dürfte sich bald das Problem ergeben, dass manche Fachbereiche unter- andere überbesetzt sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies nicht im Sinne des Staatsministerium wäre.
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Bernhard
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Das Argument kann man umkehren Carsten. Dies ist nämlich nur der Fall, wenn die angebotenen Kurse jede beliebige Größe annehmen können. Genau das Gegenteil wäre ja der Wunsch: Die Kurse haben nur eine Größe die den jeweiligen Bedarf decken und man steuert dadurch die Wahl: Wenn der eine Fachbereich schon voll ist, dann muss eben ein anderer gewählt werden.
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Wer garantiert dann aber, dass die Kurse auch voll werden? Höre gerade von den Studenten in letzter Zeit immer so interessante Aussagen wie: "Ich wollte Fachlehrer für Kunst werden. Jetzt mach' ich halt Technik und Wirtschaft noch mit." - Abgesehen davon, dass hier schon eine vollkommen falsche Sichtweise bei den Studenten vorherrscht, weil die meisten von ihnen später nur marginal Kunst unterrichten werden, da der Bedarf in den anderen Fachbereichen weitaus höher ist, sehe ich hier das Problem, dass die eher "ungeliebten" Fächer dann nicht abgedeckt werden können, weil viele Studenten dann sagen: "Das will ich nicht, dann mach' ich lieber was ganz anderes". Und das ist verständlich. Nur die wenigsten von uns hätten sicherlich damals "freiwillig" Steno als Fach gewählt.
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Ich kann mir grad nicht vorstellen, welches der aktuellen Fächer derart unbeliebt sein sollte wie Steno. Wenn tatsächlich an den Schulen kein Kunstlehrer gebraucht wird, dann braucht dieses Fach auch nicht angeboten werden. Aber das muss dann auf anderer Ebene entschieden werden. Ich glaube allerdings, ausgebildete Kunstlehrer werden schon gebraucht. Falls man die Kollegen nicht so einsetzt, dann hat das mit anderen Effekten zu tun - Stichwort Fachlehrermangel Technik.
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Womit wir ja jetzt wieder bei einem neuen Thema wären. Natürlich werden die Kollegen hauptsächlich in Wi und Te eingesetzt, weil da Mangel herrscht und Kunst "doch auch die Klassenleiter geben können". Oder scherzhafterweise Leute wie ich, die Kunst nicht studiert haben und TROTZ Fachlehrermangels in Kunst eingesetzt werden... (ohne Worte!).
Aber ich glaube nicht, dass ein Fach wirklich "unbeliebt" sein muss... es reicht da schon, wenn andere Fächer vermeintlich attraktiver sind.
Aber ich glaube nicht, dass ein Fach wirklich "unbeliebt" sein muss... es reicht da schon, wenn andere Fächer vermeintlich attraktiver sind.
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
@Borcas: Also, bei uns gibt es ganz klare Vorlieben und entsprechende Hoffnungen, diese auch umzusetzen. Das geht so weit, dass mir eine Kommilitonin einmal sagte, als ich meinte, sie solle selber lernen, mit der Kreissäge umzugehen, sie brauche es nicht, weil sie sowieso Kunst unterrichten will und vielleicht noch ein bißchen KOM dazu. Das wird sich wohl auch nicht mehr ändern...
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Borcas
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Re: Fortsetzung: Ist die Fächerkombination in Augsburg und Bayreuth überfrachtet?
Dass in den Reihen der Studenten solcher Irrglaube (oder solches Wunschdenken) vorherrscht, ist, denke ich, in einem gewissen Maße normal. Natürlich wünscht man sich für die Zukunft, dass alles golden wird...
Hier ist aber, meiner Meinung nach, eine ganz klare Aufklärung von Seiten der Institute notwendig. Niemand, der draußen "angekommen" ist, kann sich seine Stunden aussuchen und man muss das tun, was anliegt. Natürlich kann man sich im Laufe der Jahre mit den Kollegen an der Schule absprechen und vielleicht ergeben sich da die eine oder andere Möglichkeit, Vorlieben umzusetzen. Aber der Normalfall sieht anders aus und gerade in den ersten Jahren hat man kaum die Wahl. Und gerade bei Kollegen die "schon immer eine Vorliebe für ein Fach hatten", erlebe ich immer wieder eine gewisse Frustration, wenn sie das Fach nicht in ihrer Meinung nach genügendem Umfang unterrichten dürfen. Hatte auch schon Jahre, in denen ich nur Wirtschaft, andere in denen ich eigentlich nur Technik unterrichtet habe. Das ist von daher schade, dass man in gewisser Weise nicht "drin" bleibt, aber es lässt sich manchmal nicht vermeiden.
So wäre es schön, wenn die Studies schon in der ersten Zeit ausführlich über die Realitäten an den Schulen informiert werden. Denn wie schon oben geschrieben, finde ich es schade, wenn die angehenden Kollegen dann nach 6 Jahren Studium (im Seminar muss jedes Fach unterrichtet werden, weshalb solche einseitigen Einsätze noch nicht auffallend vorkommen) feststellen, dass sie völlig falsche Vorstellungen hatten.
Hier ist aber, meiner Meinung nach, eine ganz klare Aufklärung von Seiten der Institute notwendig. Niemand, der draußen "angekommen" ist, kann sich seine Stunden aussuchen und man muss das tun, was anliegt. Natürlich kann man sich im Laufe der Jahre mit den Kollegen an der Schule absprechen und vielleicht ergeben sich da die eine oder andere Möglichkeit, Vorlieben umzusetzen. Aber der Normalfall sieht anders aus und gerade in den ersten Jahren hat man kaum die Wahl. Und gerade bei Kollegen die "schon immer eine Vorliebe für ein Fach hatten", erlebe ich immer wieder eine gewisse Frustration, wenn sie das Fach nicht in ihrer Meinung nach genügendem Umfang unterrichten dürfen. Hatte auch schon Jahre, in denen ich nur Wirtschaft, andere in denen ich eigentlich nur Technik unterrichtet habe. Das ist von daher schade, dass man in gewisser Weise nicht "drin" bleibt, aber es lässt sich manchmal nicht vermeiden.
So wäre es schön, wenn die Studies schon in der ersten Zeit ausführlich über die Realitäten an den Schulen informiert werden. Denn wie schon oben geschrieben, finde ich es schade, wenn die angehenden Kollegen dann nach 6 Jahren Studium (im Seminar muss jedes Fach unterrichtet werden, weshalb solche einseitigen Einsätze noch nicht auffallend vorkommen) feststellen, dass sie völlig falsche Vorstellungen hatten.
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