Angestellter

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Flin
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Angestellter

Beitrag von Flin »

Hallo,

ich hätte mal wieder eine Frage ;)

Endlich sind die Prüfungen rum und wir haben unsere Noten bekommen.

Leider ist es so, dass ich trotz super Prüfungsergebnisse vorerst beim Staat nur angestellt werde. Ich muss ein bisschen abnehmen und kann dann wieder zum Amtsarzt. Aber bis das passt, bin ich nur Angestellte.
Jetzt ist meine Frage, wenn ich selbst eine Stelle als Angestellte finden sollte und deshalb die Stelle, die mir vom Staat zugewiesen wird nicht annehme, dann kann ich mich ja später wieder in den Staatsdienst bewerben, oder? Also immer, wenn ich den Einstellungsschnitt erreiche...

Weiß jemand, ob es Nachteile hat, wenn ich bei einem kirchlichen Träger angestellt bin oder beim Staat direkt angestellt bin?

Wäre super, wenn mir da jemand weiter helfen könnte.

Viele Grüße

Flin
rauhalahti
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Re: Angestellter

Beitrag von rauhalahti »

Du darfst dich nicht aus einem unbefristeten Angestelltenverhältnis beim Staat bewerben. Das geht nur aus einem befristeten oder bereits gekündigtem Angestelltenverhätnis.

Du bewirbst dich damit als freier Bewerber. Eine Warteliste dürfte es bei m/t (nehme mal an, du bist m/t) derzeit nicht geben. Als freie Bewerberin hast du derzeit sehr gute Anstellungschancen. Das mit der Verbeamtung unterliegt den selben Kriterien wie jetzt. Für dich würde sich eventuell sogar ein Vorteil ergeben, da du dich als freie Bewerberin direkt an die Realschulabteilung bewerben kannst.

Ein theoretisch denkbarer Weg wäre also, dir für ein Jahr eine befristete Anstellung zu suchen und dich dann rechtzeitig als freie Bewerberin beim Kumi zu melden. Nachteil: Es gibt keine Garantie, dass sie dich dann auch nehmen. Bei Bedarf natürlich gerne, ansonsten halt nicht.

mögliche Nachteile bei der Kirche sind: fehlender Beamtenstatus, etwas weniger Geld, Kirche als Chef
mögliche Vorteile: Für dich flexibler, nicht unter der Staatsknute, oft an Mädchenschulen

Aber bedenke, dass es auch noch kommunale Arbeitgeber für dich gibt: städtische Real-, Wirtschafts- und Berufsschulen kommen auch als Arbeitgeber in Betracht. Die würden dich unter Umständen auch direkt verbeamten, das hängt natürlich von einer erneuten amtsärztlichen Untersuchung ab. Könnte man versuchen.

vg
Dieter
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Flin
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Re: Angestellter

Beitrag von Flin »

Danke Dieter, für deine schnelle Antwort.

Da ich dieses Jahr mit dem Referendariat fertig werde, hab ich noch nicht als Angestellte gearbeitet und hab auch keinen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Meine Fächerkombination ist EG und ich hab das Erweiterungsfach KT dazu gemacht. Ich werde mit meinem Schnitt auf jeden Fall "reinkommen". Aber wie schon gesagt, ich werde nicht gleich Beamter auf Probe, da ich 10 kg abnehmen muss...
Ich möchte halt nicht, dass ich als Angestellter beim Staat z. B. nach München geschickt werde, da ich mir das mit dem Gehalt eines Angestellten nicht leisten kann.

Das heißt, wenn ich mir jetzt eine befristete Anstellung suche, kann es sein, dass wenn ich mich nächstes Jahr beim Kultusministerium bewerbe nicht genommen werde... Ich dachte, dass wenn ich den Schnitt habe, da einfach wieder rein kann....

Ganz schön kompliziert das Ganze ;)

Weiß jemand zufällig noch, ob es vom Geld her einen Unterschied macht, wenn ich beim Staat als Angestellter arbeite oder z. B. bei einem Kirchlichen Träger?

Viele Grüße

Flin
rauhalahti
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Re: Angestellter

Beitrag von rauhalahti »

Also mit EG würde ich das Angebot annehmen, ein Jahr als Angestellte absitzen und dann eine der sehr raren Planstellen übernehmen. Mich wollten sie damals schon im Ref. nach München schicken, da verdient man ja noch weniger. Ein Jahr ist schnell vorbei, den Rest hast du in den eigenen Händen.

Vg Dieter
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Flin
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Re: Angestellter

Beitrag von Flin »

Danke :)