CDU streitet über Abschied von der Hauptschule
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Bernhard
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Re: CDU streitet über Abschied von der Hauptschule
Puuh. Jein. Die Schulstruktur wirkt sich ja nicht nur auf die wohnortnahe Schule aus sondern auch auf die Bildungsgerechtigkeit. Die Miniklassen hättest du dann nur auf dem Land. In der Stadt würde das System die Migrationshintergrundschüler immer noch in Klassen pferchen - die keine Bildungschance mitbringen - um die Miniklassen zu kompensieren.
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FKD
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Re: CDU streitet über Abschied von der Hauptschule
Das war natürlich stark übertrieben. Ich will damit aufzeigen, dass man mit anderen Richtlinien auch zum Ziel kommen könnte. Und wenn man die Klassenstärken insgesamt kleiner machen würde, dann könnte man auch in der Fläche mehr Schulen erhalten, was schonmal ein Zugewinn wäre.
Kombiklassen haben sich bei dieser Problematik ebenfalls bewährt und sind deutlich besser als ihr Ruf.
Und zu den Beispiel mit den Schülern mit Migrationshintergrund kann man bei den Kindergärten klauen: Dort erhält jedes Kind einen Punktewert. Kinder mit Behinderung, Migrationshintergrund etc. erhalten einen höheren Wert, als Kinder mit einem normalen Betreuungsaufwand. Der so errechnete Punktewert wirkt sich direkt auf die Anzahl der Erzieher aus.
Die dazu notwendige Budgetierung der Lehrerstunden wurde ja schon eingeführt. Man könnte diesen Schlüssel aber auch bei der Klassenbildung anwenden und die Lehrerstunden wieder nach Bedarf berechnen.
PS: Und dass diese Vision eine Menge Geld kostet, brauchen wir nicht zu diskutieren. Die Frage ist halt, was ist uns die Bildung wert. Und wenn ich sehe, welche Folgekosten durch die Sparzwänge entstehen (Sitzenbleiber, Qualifizierungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, etc.), dann könnte man das Geld von vornherein auch sinnvoller einsetzen.
Kombiklassen haben sich bei dieser Problematik ebenfalls bewährt und sind deutlich besser als ihr Ruf.
Und zu den Beispiel mit den Schülern mit Migrationshintergrund kann man bei den Kindergärten klauen: Dort erhält jedes Kind einen Punktewert. Kinder mit Behinderung, Migrationshintergrund etc. erhalten einen höheren Wert, als Kinder mit einem normalen Betreuungsaufwand. Der so errechnete Punktewert wirkt sich direkt auf die Anzahl der Erzieher aus.
Die dazu notwendige Budgetierung der Lehrerstunden wurde ja schon eingeführt. Man könnte diesen Schlüssel aber auch bei der Klassenbildung anwenden und die Lehrerstunden wieder nach Bedarf berechnen.
PS: Und dass diese Vision eine Menge Geld kostet, brauchen wir nicht zu diskutieren. Die Frage ist halt, was ist uns die Bildung wert. Und wenn ich sehe, welche Folgekosten durch die Sparzwänge entstehen (Sitzenbleiber, Qualifizierungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, etc.), dann könnte man das Geld von vornherein auch sinnvoller einsetzen.
Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
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tabsi
- Foren-Adel

- Beiträge: 525
- Registriert: 12.01.2006 16:18
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Re: CDU streitet über Abschied von der Hauptschule
Fakt ist, dass Herr Dr. Spaenle die Mittelschule in Bayern belasssen will. Aber er will kombinieren.
Hat eine Schule zu wenig Schüler, dann werden verschiedene Modelle laufen:
Mittelschule mit integrierter Wirtschaftsschule.
Mittelschule und Berufsschule kombiniert.
Mittelschule kombiniert mit Realschule.
Mittelschule mit Kooperationsklassen aus der Förderschule.
Zitat Dr. Spaenle:
"Um die jungen Leute dabei sehr intensiv zu begleiten, setzt der Freistaat nach dem Prinzip „Zusammenarbeiten statt Zusammenlegen“ auf eine enge Kooperation der Schularten. In einer Erprobungsphase werden die jungen Menschen z.B. durch die institutionelle Kooperation von Mittel-/Haupt- und Realschulen an 20 Standorten sowie Mittel-/Haupt- und Wirtschaftsschulen an 13 Standorten in neuer Weise gefördert."
Alle Modelle werden schon in der Realität praktiziert. Und die Schulleiter dürfen da noch weit kreativer sein. Bin mal gespannt, was sie sich noch einfallen lassen...
Ich denke mal, dass dieses Sammelsurium nicht unbedingt sehr förderlich ist für die Schüler. Zumal es massive Probleme gibt, möchte einer an einen anderen Ort ziehen, womöglich noch während des Schuljahres.
Geschweige denn, er möchte in ein anderes Bundesland ziehen.
Ich fände eine bundeseinheitliche Regelung als wesentlich effektiver. Dann wäre endlich mal Schluss mit den ununterbochenen Neuerungen. Denn da kommt kein Lehrer mehr mit geschweige denn die Schüler.
tabsi
Hat eine Schule zu wenig Schüler, dann werden verschiedene Modelle laufen:
Mittelschule mit integrierter Wirtschaftsschule.
Mittelschule und Berufsschule kombiniert.
Mittelschule kombiniert mit Realschule.
Mittelschule mit Kooperationsklassen aus der Förderschule.
Zitat Dr. Spaenle:
"Um die jungen Leute dabei sehr intensiv zu begleiten, setzt der Freistaat nach dem Prinzip „Zusammenarbeiten statt Zusammenlegen“ auf eine enge Kooperation der Schularten. In einer Erprobungsphase werden die jungen Menschen z.B. durch die institutionelle Kooperation von Mittel-/Haupt- und Realschulen an 20 Standorten sowie Mittel-/Haupt- und Wirtschaftsschulen an 13 Standorten in neuer Weise gefördert."
Alle Modelle werden schon in der Realität praktiziert. Und die Schulleiter dürfen da noch weit kreativer sein. Bin mal gespannt, was sie sich noch einfallen lassen...
Ich denke mal, dass dieses Sammelsurium nicht unbedingt sehr förderlich ist für die Schüler. Zumal es massive Probleme gibt, möchte einer an einen anderen Ort ziehen, womöglich noch während des Schuljahres.
Geschweige denn, er möchte in ein anderes Bundesland ziehen.
Ich fände eine bundeseinheitliche Regelung als wesentlich effektiver. Dann wäre endlich mal Schluss mit den ununterbochenen Neuerungen. Denn da kommt kein Lehrer mehr mit geschweige denn die Schüler.
tabsi
