Privatbrief

Privatbrief, halbprivater Brief, Lebenslauf, Bewerbung, E-Mail, Online-Bewerbung
Forumsregeln
In dieser Tauschbörse können nur angemeldete Benutzer tauschen.
Bitte sortiert euer Unterrichtsmaterial in die fachspezifischen Foren.
Die Inhalte sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert soweit nicht anders angegeben. Durch die Veröffentlichung hier im Forum stellt der Autor das Material unter diese Lizenz! ALLE REGELN
Creative Commons License
Benutzeravatar
Borcas
Moderator
Moderator
Beiträge: 2010
Registriert: 24.05.2004 14:10
Ausbildungsort: Bayreuth
Ausbildungsjahr: 2000
Wohnort: Weidenberg

Beitrag von Borcas »

Sauklaue ist aber eigentlich kein Argument.

Im Privatbrief stimmt der Unterzeichner mit dem Absender überein. Also liest du den Namen maschinenschriftlich im Absender. Genau das ist ja der Grund weshalb die Unterschriftswiederholung im Brief eigentlich unsinnig ist.

Wer sagt, er führt es ein, um sich später beim Geschäftsbrief leichter zu tun, weil die Schüler schon daran gewohnt sind, dem gebe ich gerne Recht. Aber ums lesen können oder nicht lesen können der Unterschrift darf es dabei keinesfalls gehen. Eine Unterschrift soll ja schließlich unverkennbar sein. Deshalb wird sicherlich niemand in Normschrift unterschreiben.
http://www.borcas.de <-- Fachlehrerinfos und mehr
Bertl
motiviert
motiviert
Beiträge: 24
Registriert: 10.10.2005 18:04
Wohnort: Schnaittach

Beitrag von Bertl »

Naja, ich geb dir auch Recht, Unterschrift muss nicht in Normschrift sein. Aber wenn Schüler bei der Bewerbung schon so unterschreiben, als wären sie 10 Jahre lang Arzt, dann lass ich das auch nicht durchgehen. "Ein bisschen lesbar" sollte sie schon sein, die Unterschrift!
Benutzeravatar
Borcas
Moderator
Moderator
Beiträge: 2010
Registriert: 24.05.2004 14:10
Ausbildungsort: Bayreuth
Ausbildungsjahr: 2000
Wohnort: Weidenberg

Beitrag von Borcas »

Darum ging's auch nicht... dass sie nicht so unterschreiben sollen, dass man es für ägyptische Hieroglyphen halten könnte, finde ich auch.

Es ging nur darum, dass ich mit der Lesbarkeit oder Nichtlesbarkeit nicht die vorgeschobene Notwendigkeit einer Unterschriftswiederholung begründen kann.
http://www.borcas.de <-- Fachlehrerinfos und mehr
Benutzeravatar
Sven
neugierig
neugierig
Beiträge: 5
Registriert: 11.10.2011 23:02
Name: Sven Schmitz
Ausbildungsort: Bayreuth
Ausbildungsjahr: 2012
Wohnort: Oberpfalz

Re: Privatbrief

Beitrag von Sven »

Hallo liebe Mitstreiter,

diese Seite sorgt momentan für leichte Verwirrung bei mir: http://www.din-5008-richtlinien.de
Frage: Ist diese Seite seriös? Wenn ja ... Dort steht dass für die Absenderangaben in einem Privatbrief die "obersten 27 mm des Briefbogens" zu verwenden sind. Was ist mit den bisherigen 50 mm?

Bitte um Entwirrung


Grüße Sven
Marina
Foren-Junkie
Foren-Junkie
Beiträge: 268
Registriert: 11.08.2006 15:41
Wohnort: Oberpfalz

Re: Privatbrief

Beitrag von Marina »

Hallo Sven,

der Privatbrief ist nicht genormt, alle Angaben sind immer "in Anlehnung an die Geschäftsbriefangaben".

Beim Geschäftsbrief gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten (alle Angaben von der oberen Blattkante in mm):

Form A: Rücksendeangabe 27 mm, erste Zeile des Anschriftenfeldes 33,9 mm
Form B: Rücksendeangabe 45 mm, erste Zeile des Anschriftenfeldes 50,8 mm

Die von dir angesprochenen 50,8 mm beziehen sich also auf die Form B (seht so als Beispiel auch im "offiziellen" Druck des Beuth-Verlages). Die 27 mm sind Form A, allerdings müsste es dann meiner Meinung nach 33,9 mm sein (Rücksendeangabe fällt ja in diesem Fall weg). Grundsätzlich wäre beides richtig, du kannst die erste Zeile des Anschriftenfeldes sowohl nach 33,9 als auch nach 50,8 mm beginnen.

Die Homepage ist auf alle Fälle nicht offiziell, sondern von einer Internetagentur eingerichtet. Von daher würde ich diesen Angaben nicht unbedingt trauen. DIN-Regeln im Internet sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen (ungenau, veraltet ...) Wenn du es genau wissen willst, bestell dir den Sonderdruck "Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung" ISBN 3410213678.

Hoffe, ich konnte weiterhelfen.
Viele Grüße Marina
Benutzeravatar
jota
Foren-Junkie
Foren-Junkie
Beiträge: 269
Registriert: 14.02.2006 23:35
Ausbildungsort: Bayreuth
Ausbildungsjahr: 2006
Wohnort: Würzburg Umgebung

Re: Privatbrief

Beitrag von jota »

Ich achte bei der Gestaltung des Privatbriefes mit meinen Schülern immer darauf, dass die Angaben gut lesbar im Sichtfenster eines Briefumschlags (mit Sichtfenster) sind. Leider musste ich feststellen, dass z. B. die Vorgaben in einem DIN-Ratgeber von Beuth (Der private Geschäftsbrief) eben leider nicht perfekt zu einem Sichtfenster passen. Halte ich für unlogisch.

Zudem unterscheide ich die einfache Gestaltung über Seitenrand und Zeilenangaben für die 7. Klasse und anspruchsvollere Gestaltung über Seitenrand und gestaltete Kopfzeile für die älteren Schüler.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Bild

Zurück zu „Brief von privat“