Fragen von einem "Alten Mann"

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Falls du Fragen zur Ausbildung zum Fachlehrer hast, dann lies dir bitte zuerst diesen Beitrag durch: Ich will Fachlehrer werden!
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Burghaeuser
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Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Burghaeuser » 28.06.2018 10:12

Hallo miteinander,

ich bin mittlerweile schon 16 Jahre als angestellter Meister im Schuldienst einer beruflichen Schule - jetzt soll ich mit sanftem Druck dazu gebracht werden mit meinen 40 Jahren, Frau und 2 Kindern die durchgefüttert werden müssen und 2 Eltern die ich (nebenbei) noch pflege meinen Fachlehrer Metall nachzumachen.....

Meine ehrliche Frage an Euch mit der Bitte um ehrliche (wenn auch vielleicht harte) Antworten:

Wie hart ist die Ausbildung in Ansbach IV für einen "Alten Mann" wie mich (wie stark rauchen die Köpfe, wie ist die Durchfallerquote etc.)?


Danke schonmal für die Antworten

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Maorga » 30.06.2018 14:32

Hallo Stefan Schmitt,

ist auf jeden Fall ne richtige Entscheidung dich zum Fachlehrer zu machen. Frage mich eher warum die 16 Jahre dich "so" haben lehren lassen. Das Alter ist mal kein Problem und ein Jahr lang muss man halt die Pobacken zusammen kneifen. Durchfallquote soll bei 10% liegen (hören/sagen). Du hast den Vor- bzw. Nachteil schon lange zu unterrichten, kann sein, dass es sich mit ihren Methoden deckt und du glänzt oder sie wollen was ganz anderes sehen. Gewohnheiten abzulegen ist immer schwierig. Zum "Alten Mann" bin auch 40 und sehe da keine Probleme, man muss sich da halt hinsetzen und was tun - wie immer im Leben.

Viele Grüße

Norbert

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Lenz » 04.07.2018 08:48

Hallo,

nach 16 Jahren sollten Sie eigentlich so etwas wie Bestandsschutz haben. Aber davon mal abgesehen, warum erwähnen Sie Frau und Kinder, die durchgefüttert werden müssen? Was hat das damit zu tun? Müssen Sie etwa mit erheblichen Gehaltseinbußen rechnen?

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Burghaeuser » 05.07.2018 14:15

Hallo,

das durchfüttern ist eher in der Zeit der Fachlehrerausbildung wichtig... Danach würde sich dies wieder ausgleichen, allerdings gehen einen natürlich verschiedenste Sachen durch den Kopf wenn man eine Entscheidung treffen soll....
z.B. ob das geld reicht wenn man noch teilweise das Haus abbezahlt und der Sohn das studieren anfangen will ;)

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von FOLin » 07.07.2018 08:58

Hallo,

nicht zu vergessen ist aber die relativ gute Pension, die sich ein beamteter Fachlehrer (Verbeamtung ist ja bis 45 möglich) neben der gesetzlichen Rente für die vergangenen Jahre als Arbeitnehmer noch erwerben kann. Dies ist dann schon ein sehr beachtlicher Vorteil im Alter.

Gruß

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Lenz » 09.07.2018 11:45

Während der Weiterbildung zum Fachlehrer sollte es doch volle Lohnfortzahlung geben. Ist das nicht der Fall?

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Maorga » 12.07.2018 02:34

Man bekommt nur ein Anwärtergehalt 1235 € Brutto, davon geht dann noch die PKV weg. Da muss man schon schauen wo man bleibt oder wie man das Jahr überbrückt.

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Lenz » 12.07.2018 12:43

Wenn es sich so verhält, dann würde ich mich darauf nicht einlassen - zumindest nicht freiwillig. Erstmal überprüfen, ob da der Bestandsschutz greift, mit immerhin 16 Jahren Dienstzeit.

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Burghaeuser » 12.07.2018 14:43

Ein gewisser "Bestandsschutz" würde bestehen, allerdings fallen bei uns die Schülerzahlen stark - ich kann in der jetzigen Schule nicht eingesetzt werden - es läuft bei mir darauf hinaus entweder ein Jahr finanzielle Einschnitte hinzunehmen und die Fachlehrerausbildung durchzuziehen (und danach an der örtlichen Berufsschule eingesetzt zu werden) oder eine Versetzung/Abordnung an eine entfernte Schule in Kauf zu nehmen....

Also eigentlich gar keine Wahl zwischen 2 Optionen mehr sondern eine Tatsache der ich ins Auge blicken "muss" - Ansbach wird für mich also "wohl oder übel" kommen ;)

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Re: Fragen von einem "Alten Mann"

Beitrag von Lenz » 12.07.2018 15:06

Nun ja, 1 Jahr geht schnell vorbei. Dann muss Sohnemann in den ersten beiden Semestern eben ein bisserl Kellnern gehen ;-)

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