PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

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PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon teachy » 27.01.2010, 08:56

Hallo liebe Kollegen,

ich bin neu hier im Forum und habe direkt eine Frage an euch, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich würde gerne wissen, ob es sich als zukünftig möglicherweise verbeamteter Lehrer lohnt, in die private Krankenkasse zu wechseln oder ob die gesetzliche vielleicht doch besser / günstiger ist, langfristig gesehen?
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Re: PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon Bernhard » 27.01.2010, 16:55

Über die Kostenentwicklung kann ich jetzt nichts sagen. Ich will dir aber kurz meinen Eindruck schildern: Als Privatpatient bekommen die Ärzte/Krankenhäuer mehr Geld für dich und du wirst dort oft besser behandelt. Das beginnt eben schon mit kürzeren Wartezeiten bis zum Arzttermin und am Behandlungstag im Wartezimmer.

Auf der Gegenseite hast du privat mehr Verwaltungsarbeit durch Anträge an PKV und Beihilfe. Außerdem bist du bei jeder außergewöhnlichen Behandlung der Bittsteller bei zwei Stellen. Dinge die bei der gesetzlichen Krankenkasse teilweise ohne Rückfragen einfach übernommen werden.
Ich beantworte keine Fragen per PN oder Mail die im Forum beantwortet werden können!
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Re: PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon rauhalahti » 28.01.2010, 11:00

Wichtig ist die Frage nach künftigen Kinderlein. Die sind nämlich in der gesetzlichen Familienversichert, während du in der PKV jedes Kind extra bezahlen musst. Die Kinder bekommen zwar 70 oder 80% Beihilfe, aber die Beiträge sind trotzdem recht happig. Vor allem, wenn man das über die gesamte Kindheit/Jugend bis zum Studium durchrechnet.

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Re: PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon monie » 28.01.2010, 11:39

rauhalahti hat geschrieben:Wichtig ist die Frage nach künftigen Kinderlein. Die sind nämlich in der gesetzlichen Familienversichert, während du in der PKV jedes Kind extra bezahlen musst. Die Kinder bekommen zwar 70 oder 80% Beihilfe, aber die Beiträge sind trotzdem recht happig. Vor allem, wenn man das über die gesamte Kindheit/Jugend bis zum Studium durchrechnet.

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Das mit den Kindern stimmt natürlich. Was man jedoch beachten sollte, ist, dass man ja als Beamter Behilfe bekommt. Ein sehr wichtiger und möglicherweise entscheidender Aspekt. Habe mich erst kürzlich selbst mit dem Thema befasst. Hab dir mal schnell einen Link herausgesucht, wo das mit der Beihilfe auch noch mal steht (schau mal hier: PKV für Beamte). Außerdem kannst du da verschiedene priv. Versicherungen vergleichen. Auch was Bernhard sagt, ist absolut korrekt und man spürt da definitiv einen gewissen Unterschied, schon allein was die Priorität angeht, mit der Ärzte behandeln bzw. Termine ausmachen.
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Re: PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon Borcas » 30.01.2010, 19:08

Also das mit den Kinderlein kann ich jetzt nicht wirklich bestätigen. Weiß zwar nicht, ob das von Kasse zu Kasse unterschiedlich ist, aber für mein Kind zahle ich jetzt (kurz nach Abschluss der Versicherung) 3 € und ein paar zerpflückte... Da sind die "Praxisgebühren" bei den gesetzlich Versicherten ja schon höher...
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Re: PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon tabsi » 30.01.2010, 21:41

du hast ein Kind? Hast gar nix erzählt. Glückwunsch!

:bia:

Mädchen oder Bub?

Und Romane schreibst du auch noch? Wie schaffst denn das alles, Carsten?

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Re: PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon Strassenflok » 30.01.2010, 22:57

Borcas hat geschrieben:Also das mit den Kinderlein kann ich jetzt nicht wirklich bestätigen. Weiß zwar nicht, ob das von Kasse zu Kasse unterschiedlich ist, aber für mein Kind zahle ich jetzt (kurz nach Abschluss der Versicherung) 3 € und ein paar zerpflückte... Da sind die "Praxisgebühren" bei den gesetzlich Versicherten ja schon höher...
Ich zahle für keines meiner beiden Kinder Praxisgebühr. Und dank Hausarztmodel beträgt bei uns Eltern die Praxisgebühr gerade mal 10 Euro pro Jahr (wenn ich vorher zum Hausarzt oder seiner Urlaubsvertretung gehe).

PKV und GKV sind zweischneidige Schwerter. Solange man keiner Risikogruppe angehört ist die PKV meistens billiger. Hinzu kommen die Zuzahlungen bei Arzneimitteln (GKV). Dann gibt es aber auch Menschen, die mit der gesetzlichen KV besser fahren. Im Endeffekt gleicht es einem Lottospiel ob man den KV-Tarif erwischt, mit dem man am billigsten davonkommt.
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Re: PKV oder gesetzliche Krankenversicherung?

Beitragvon Marina » 01.02.2010, 21:53

Zum Thema Kinder möchte ich noch hinzufügen, dass du ab zwei Kindern in Bayern in der Beihilfe höherrutscht (entweder 70 oder 80% - ich bin jetzt zu faul zum raussuchen sorry) und somit weniger Beiträge in die private Krankenversicherung zu zahlen hast.

Allerdings gebe ich auch zu bedenken, dass gesezlich versicherte oft Vorbeugungskurse (Sport, Entspannung ...) bezahlt kriegen, privat versicherte aber nicht.
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